BI-Herzogenhorn e.V.


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Presse

BZ vom 30.08.2011 - Bernau
Der Organisator lobt die Bernauer
Für den Bischofsbesuch am Sonntag auf dem Herzogenhorn waren etliche Helfer aus dem Thoma-Tal im Einsatz.
BERNAU. Auf das Herzogenhorn, mit 1415 Metern höchste Erhebung der Gemeinde Bernau und zugleich des gesamten Landkreises Waldshut, hatte der Schwarzwaldverein zu einem Berggottesdienst mit dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch eingeladen. Rund 1500 Wanderer strömten bei bestem Wanderwetter aus allen Richtungen herbei, um die Messe zu verfolgen und mitzufeiern.
Der Wanderung von Bernau zum Gipfel hatten sich mehr als 80 Teilnehmer angeschlossen. Daneben wanderten viele Bernauer in eigener Regie auf ihren Hausberg hinauf. Als Hausherr hieß Bürgermeister Rolf Schmidt alle Anwesenden willkommen. Für Bernau sei es eine große Ehre, den Erzbischof empfangen zu dürfen, erklärte der Rathauschef. Auch Eugen Dieterle aus Wolfach, Präsident des Schwarzwaldvereins, richtete Grußworte an die große Menschenmenge. Er wünsche sich von den Besuchern, dass sie sich als Gäste in der freien Natur entsprechend verhalten.Den feierlichen Gottesdienst zelebrierten zusammen mit Zollitsch Pfarrer Fridolin Matt aus Lenzkirch und Pater Peter aus Bernau. Der Bernauer Kirchenchor unter der Leitung von Ursula Wäschle-Weiger und der von Bürgermeister Schmidt dirigierte Musikverein Bernau sorgten für eine würdige musikalische Umrahmung der Messe.
Ideengeber und Cheforganisator Hans Loritz aus Wehr erläuterte den Zusammenhang mit dem Deutschen Wandertag vom Vorjahr. Damals habe der Bischof die Zusage zu einem Berggottesdienst gegeben, "falls man einen Termin finde". Dass dies nunmehr trotz der Vorbereitungen für den Papstbesuch in Freiburg und der Verpflichtungen als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz der Fall sei, wisse man sehr zu schätzen. Loritz bedankte sich insbesondere "bei den hilfreichen Bernauern" mit dem Bürgermeister an der Spitze.
Der Bauhof errichtete einen überdachten Holzaltarfür den Gottesdienst hatte der Gemeindebauhof unter der Leitung von Walter Baur auf dem Herzogenhorn einen überdachten Holzaltar errichtet. Nur zu zwei kleinen Einsätzen wurden Rotes Kreuz und Bergwacht gerufen. Um einen Eintrag in das von ihr ausgelegte Gipfelbuch bat die Bürgerinitiative Herzogenhorn den Bischof.Nach der Messe verweilten zahlreiche Wanderer noch auf dem Gipfel, setzten sich in die Sonne und genossen die überwältigende Aussicht. Andere kehrten im Leistungszentrum Herzogenhorn oder der Krunkelbachhütte ein. Eine große Anzahl von Besuchern fand sich auch an der Bernauer Skihütte ein, wo die Hüttengemeinschaft eine Verpflegungsstation eingerichtet hatte. Am Ende kehrten viele Teilnehmer mit dem Gefühl nach Hause, einen wahrhaft erhebenden Tag erlebt zu haben.

BZ vom 27.07.2011 - Feldberg
Entscheidung
Land verweigert Zuschuss für Parkhaus am Feldberg endgültig
Grün-Rot in Stuttgart hat entschieden. Das Parkhausprojekt auf dem Feldberg bekommt endgültig keinen Landeszuschuss. Die Landesregierung begründet ihre Absage mit ihrem umweltpolitischen Kurs.
Zwar werde das Land der Gemeinde Feldberg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit bis zu 90 000 Euro bei der nachhaltigen Verkehrsentwicklung helfen. Der Bau eines nur an bestimmten Wintertagen ausgelasteten Parkhauses werde aber nicht mit Fördermitteln unterstützt. Das sei "mit den ökologischen Zielsetzungen der Landesregierung nicht vereinbar und auch ökonomisch nicht sinnvoll", sagte Verkehrs-Staatssekretärin Gisela Splett am Mittwoch. Die frühere Landesregierung hatte dafür einen Zuschuss in Höhe von drei Millionen Euro in Aussicht gestellt, dies allerdings an bestimmte Bedingungen geknüpft.Vor fünf Jahren hatten in einem Bürgerentscheid drei Viertel der Feldberger für das Parkhaus-Projekt gestimmt. Es soll von einem privaten Investor gebaut werden und nach 25 Jahren ins Eigentum der Gemeinde übergehen. Die jährliche Miete von 800 000 Euro will die Kommune mit Aufschlägen auf die Lift-Karten finanzieren.Umwelt- und Naturschutzverbände wehren sich vehement gegen das Parkhaus, weil es die Verkehrssituation rund um den 1493 Meter hohen Gipfel des höchsten Bergs im Südwesten nicht löse und noch mehr Autos anlocke. Die Gemeinde Feldberg hat 1850 Einwohner und zählt jährlich 550 000 Gäste-Übernachtungen.
BZ vom 13.05.2011 - Feldberg
Weniger Müll am Herzogenhorn
Bürgerinitiative zieht Bilanz.
FELDBERG. Der Verein BI-Herzogenhorn setzt sich seit seiner Gründung 2004 für die Erhaltung der einmaligen und schützenswerten Natur und Landschaft rund um´s Herzogenhorn ein. Nach der alljährlichen Putzete ausgehend vom Bereich Grafenmatt und von der Bernauerseite her trafen sich die Mitglieder am Samstag am Gipfelkreuz und hielten anschließend ihre Hauptversammlung ab."Vor allem im Ortsbereich und entlang der Skipisten war 2010 unglaublich viel Unrat vorgefunden worden", sagt Ines Dangers-Bolder. In diesem Jahr hätten die Helfer dort deutlich weniger Müll gefunden. Dies sei vermutlich den Grafenmatt-Anwohnern zu verdanken, die bei sommerlichem Wetter um ihre Anwesen herum bereits tätig gewesen waren.Erfahrungsgemäß hinterlassen die Wanderer und Biker in der Regel weniger Müll, sagt die BI-Vorsitzende. Im Gebüsch entlang der Wege werden vor allem Tempos, Zigarettenkippen, Plastik-Verpackungen von Bonbons, Riegel, Getränkeflaschen (Sekt und Schnaps) und Entsorgungstüten für Hundekot aufgefunden.Dangers-Bolder berichtete den Mitgliedern von den Aktivitäten im Jahr 2010. Seit 2007 wurden 13 Gipfelbücher auf dem Herzogenhorngipfel ausgelegt. Für den Besuch vom Erzbischof Zollitsch zum Berggottesdienst im August wünsche man sich einen Eintrag im Gipfelbuch.Geis-Tyroller wird einen Weiterbildungsnachmittag mit dem Titel "Natur und Schöpfung" für alle Interessierte organisieren. Die Vorsitzende wurde beauftragt, sich über die vom Haus der Natur initiierten Lenkungsmaßnahmen der Skitouren- und Schneeschuhwanderer "Rund um den Feldberg" zu informieren, um eine Diskussionsgrundlage für eine kommende Versammlung zu schaffen.

BZ vom 09.04.2011 - Felderg
Straße erinnert an Fredy Stober
Zufahrt zum Herzogenhorn.
FELDBERG (rys). Die kleine Herzogenhornstraße, die vom August-Euler-Platz in Feldberg-Ort zum Leistungszentrum Herzogenhorn führt, wird umbenannt in die Dr.-Fredy-Stober-Straße. Sie erinnert künftig an den langjährigen Präsidenten des Skiverbandes Schwarzwald sowie Gründer und Betreiber des Leistungszentrums Herzogenhorn, der kurz nach Vollendung seines 100. Geburtstags im vergangenen Dezember gestorben ist. Der Gemeinderat Feldberg stimmte mit 8:2 Stimmen und einer Enthaltung der Umbenennung zu. Umgesetzt wird die Umbenennung im Sommer mit einem Fest- und Gedenkakt. Von Seiten der Sportorganisationen wird ein Gedenkstein am Leistungszentrum errichtet. Auch das Nebenzimmer im Leistungszentrum, das bislang Belchenstüble hieß, wird in Dr.-Fredy-Stober-Stube umbenannt. Die Änderung des Straßennamens wäre dabei ein Beitrag der Gemeinde Feldberg, das Gedenken an einen Mann zu erhalten, der sich um den Skisport allgemein und besonders auch am Feldberg verdient gemacht habe, merkte Bürgermeister Stefan Wirbser an. Die Stadt St. Blasien, über deren Gemarkung die Straße teils führt, sei angefragt worden und habe der Umbenennung zugestimmt.eine Umbenennung sprach sich in einem Schreiben an Bürgermeister Wirbser die Bürgerinitiative Herzogenhorn aus. Auch Heidemarie Bauer meinte, ein Gedenkstein reiche aus. Anders sah dies August Euler. Fredy Stober habe für die Gemeinde viel gemacht und es sei wunderbar, wenn die Straße, die zu seinem Lebenswerk führe, auch nach ihm benannt werde. Walter Wochner meinte, der Skipionier und Sportfunktionär habe in seinem Wirken in und für die Region einige Zeichen gesetzt.

BZ vom 22.05.2010 - Feldberg
Der Müll nimmt weiter zu
Bürgerinitiative Herzogenhorn startet Aufräumaktion.
FELDBERG. "Der Müll rund um das Herzogenhorn, insbesondere auf den Skipisten, hat deutlich zugenommen. Wir werden die Verantwortlichen anschreiben und gemeinsam überlegen, wie die Thematik in den Griff zu bekommen ist", berichtete Vorsitzende Ines Dangers bei der Hauptversammlung der Bürgerinitiative Herzogenhorn im Café Waldvogel.Heide Bauer betonte, man müsse alle Verantwortlichen an einen Tisch bekommen, um eine Lösung zufinden. "Dass man in einem gewerblich genutzten Gebiet eine ehrenamtliche Putzede machen muss, das kann es nicht sein", so Bauer.Die Gruppierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die "Erhaltung der Natur und Landschaft im Bereich um den Grafenmatt und das Herzogenhorn im Sinne des Regierungspräsidiums Freiburg" zu gewährleisten, hatte vor ihrer Versammlung eine Aufräumaktion gestartet und Müllsäcke mit Unrat gefüllt.Das seit 2007 geführte Gipfelbuch komme bei den Wanderern gut an. Man habe das neunte Buch ausgelegt und ungefähr ein Viertel der Besucher trage sich auch dort ein, berichtete Gerhard Kistler.Homepage des Vereins,
http://www.bi-herzogenhorn.de liegt seit dem Wegzug des Verantwortlichen brach. Bernhard Swierczyna erklärte sich bereit, sich künftig um die Internetpräsens zu kümmern.Die Lenkungsmaßnahmen, initiiert vom Haus der Natur, um aufzuzeigen, welche Wegstrecken man rund um das Herzogenhorn benutzen darf, greifen trotz der Ranger noch nicht im erwarteten Maße.Der von Angela Stöcklein vorgelegte Kassenbericht fiel mit zwei Buchungen positiv aus. Eine von Monika Schwinkendorf verlesene Satzungsänderung gab es bezüglich der Auflösung des Vereins. Hier muss künftig eine steuerbegünstigte Körperschaft namentlich genannt werden, die das Vermögen erhält.Die Vorstandsämter wurden bei den Wahlen wie bisher mit Ines Dangers (Vorsitzende), Gerhard Geis-Tyroler (Stellvertreter) und Angela Stöcklein (Kassiererin) besetzt.Gerhard Kistler regte an, zur nächsten Versammlung einen Sachverständigen zum Thema Naturschutz einzuladen.

BZ vom 18.10.2009 - Feldberg
Nein aus dem Wirtschaftsministerium
Feldberg: Kein Landesgeld für Parkhaus
Das von der Gemeinde Feldberg auf dem höchsten Berg des Landes geplante umstrittene Parkhaus kann nicht mit öffentlichen Zuschüssen rechnen. Das teilte Landeswirtschaftsminister Pfioster jetzt auf Anfrage mit.
Sein Ministerium habe "die Förderungsfähigkeit unter Ausschöpfung des Handlungsspielraums für das Projekt" geprüft und festgestellt, dass die Städtebauförderung nicht zur Projektförderung von Einzelvorhaben auf der grünen Wiese in Betracht kommt, teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) auf eine Landtagsanfrage der Grünen mit.Auch im Bereich der Tourismusförderung gebe es keinen Förderansatz: "Das neu aufgelegte Förderprogramm 'Nachhaltige Tourismusinfrastruktur' schließt eine Förderung von Parkhäusern ausdrücklich aus."Damit ist die Realisierung des 15 Millionen Euro teuren Projekts sehr fraglich geworden. Die Gemeinde Feldberg im Hochschwarzwald plant seit langem ein Parkhaus in der Nähe der Talstation der Skilifte mit 1300 Stellplätzen und rechnete mit drei bis fünf Millionen Euro Förderung. Ein privater Investor, die Stuttgarter Häussler-Gruppe, sollte das Gebäude bauen, das dann von der Kommune gemietet wird.BÜRGERMEISTER SPRACH VON FÖRDERZUSAGEN
Nach Angaben des Grünen-Abgeordneten Reinhold Pix hat der Feldberger Bürgermeister Stefan Wirbser (CDU) mehrfach behauptet, ihm lägen von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) und Pfister politische Förderzusagen des Landes vor. Pfister verneinte dies. Er erklärte, dass vielmehr für das Parkhaus auch über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) keine Zuschüsse möglich sind.Zuvor hatten Landesnaturschutzverband (LNV), Schwarzwaldverein, Landesjagdverband, Naturschutzbund und die Bürgerinitiative Herzogenhorn gegenüber dem Regierungspräsidium Freiburg das Parkhaus abgelehnt.Nach Einschätzung der Verbände löst das Parkhaus nicht die Verkehrs- und Parkprobleme am Feldberg, wo es entlang der Bundesstraße 317 und vor dem Hotel am Feldberg 1750 Parkplätze gibt. Auch der ADAC und der Verkehrsclub Deutschland zweifeln, ob ein Parkhaus die Verkehrsprobleme lösen kann.





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